|
PECH-Regel
Anhand der PECH-Regel ist es jedermann möglich bei Sportverletzungen eine sofortige Erstversorgung der verletzten Körperstelle einzuleiten. Die PECH-Regel ist eine Experten-Empfehlung zur Versorgung von Sportverletzungen.
- P wie Pause: Um weitere Schäden zu vermeiden, sollte direkt nach dem Unfall beziehungsweise beim Auftreten der Symptome der Verletzung die sportliche Betätigung eingestellt und die betroffene Extremität ruhig gestellt werden.
- E wie Eis (permanente Kühlung): Um zu verhindern, dass durch einen Bluterguss (Hämatom) eine Schwellung entsteht, sollte die betroffene Stelle sofort nach dem Unfall gekühlt werden. Die Kühlung sorgt dafür, dass die verletzte Stelle weniger durchblutet wird, was ein Anschwellen verhindert. Auch die Schmerzen bleiben geringer, je weniger die betroffene Stelle anschwillt.
- C wie Compression: Zusätzlich zur Kühlung kann mit einem elastischen Verband dosierter Druck auf die von der Verletzung betroffene Stelle ausgeübt werden. So lässt sich verhindern, dass Blut in das Gewebe fließt und eine Schwellung entsteht. Zudem wird die betroffene Körperstelle durch den unterstützenden Verband stabilisiert und entlastet.
- H wie Hochlagerung: Eine Schwellung und Einblutung in das Gewebe kann auch unterbunden werden, indem die betroffene Extremität hochgelagert wird. Da auch das Kreislaufsystem den Gesetzen der Schwerkraft folgt, fließt durch eine möglichst hochgelagerte Extremität weniger Blut in die Weichteile der verletzten Region und das Blut strömt leichter zurück.
|
|
Das Sprunggelenk

Das obere und untere Sprungelenk wird durch drei Bandkomplexe gesichert, die besonders anfällig sind, wenn der Sportler mit dem Fuß umknickt. Verletzungen am Sprunggelenk können beim Laufen und Wandern auftreten sowie bei Mannschaftssportarten wie Handball, Fußball, Volleyball und beim Tennis. weiter
|
Das Kniegelenk

Das Kniegelenk wird durch das Zusammentreffen von Oberschenkelknochen und Schienbein gebildet. Sportarten, bei denen es immer wieder zu schnellen Bewegungen kommt, sind gekennzeichnet durch häufige Knieverletzungen. Dazu gehören z. B. Fußball und Handball. Zu Überlastungsschäden am Knie kann es bei allen Sportarten kommen. weiter
|
Das Schultergelenk

Für die große Beweglichkeit des Armes ist maßgeblich die Schulter zusammen mit dem Ellenbogen verantwortlich. Sportarten, die durch Wurf- oder Schlagbewegungen gekennzeichnet sind, können bei schlechter Technik oder falschem Material zu Überlastungsschäden der Schulter führen. Das kann der Fall sein beim Handball, Tennis, Volleyball aber auch beim Krafttraining durch das Stemmen von Gewichten. weiter
|
|
Das Handgelenk

Die außerordentliche Beweglichkeit der Hand wird durch einen komplexen Bandapparat an den vielen kleinen Gelenken ermöglicht. Anfällig ist das Handgelenk bei Sportarten wie beim Skaten und Radfahren, bei denen es zu Stürzen kommen kann, und sich der Sportler mit der Hand abzustützen versucht. weiter
|
Das Fingergelenk

Die Finger bestehen aus drei Gliedern und sind jeweils von zwei Gelenken zusammengehalten. Der komplexe Aufbau der Fingergelenke macht sie anfällig für Überlastungen und Verletzungen, besonders beim Klettern sowie bei Ballsportarten wie Handball und Volleyball. Der Daumen kann beim Skilaufen verletzt werden, wenn er bei einem Sturz in der Skistock-Schlaufe hängen bleibt. weiter
|
Der Ellenbogen

Der Ellenbogen ist ein Drehwinkelgelenk und besonders gefährdet bei Rückschlagspielen wie Tennis, Golf, Squash und Badminton sowie beim Kraftsport (Hantelübungen), Klettern und Skilanglauf (Stockarbeit). Zu Überlastungen und Verletzungen kommt es häufig durch falsch ausgeführte Bewegungen oder ungeeignetes Material (z. B. Schläger). weiter
|
|
Rücken und Wirbelsäule

Der Rücken ist bei vielen Sportarten großen Belastungen ausgesetzt. Verschleißerscheinungen sind häufig die Folge von Fehl- und Überbelastungen, die sich meist in Schmerzen bemerkbar machen. Anfällig für Überlastungen ist die Wirbelsäule beim Krafttraining sowie bei Wurfsportarten. Auch bei Stürzen kann die Wirbelsäule geschädigt werden, z. B. bei einem Sturz auf der Skipiste. weiter
|
|
Muskeln

Das Zusammenspiel von Knochen, Gelenken, Muskeln, Stoffwechsel und Nervensystem ermöglicht dem Menschen zu leben. Bei allen natürlichen sowie auch unwillkürlichen unnatürlichen Bewegungen sind Muskeln beteiligt. Allein beim Gehen brauchen wir ungefähr 200 Muskeln. Deshalb ist es bei Verletzungen der Muskulator sehr wichtig die betroffene Stelle optimal zu versorgen. weiter
|
|