1. Anatomie der Hand

2. Anatomie des Handgelenks

3. Verletzungen des Handgelenks

4. Behandlungen von Verletzungen des Handgelenks


1. Anatomie der Hand


Die Hand besteht aus der Handwurzel, der Mittelhand und den Fingern. Die Handwurzel setzt sich aus acht einzelnen Knöchelchen zusammen, die in zwei Reihen zu jeweils vier Knochen angeordnet sind. Die Hohlfläche der Hand wird als Palma manus bezeichnet, der Handrücken als Dorsum manus.

 

 

 




2. Anatomie des Handgelenks


Das Handgelenk

Die Beweglichkeit der Hand wird durch drei Gelenkreihen ermöglicht und besteht aus einem proximalen (oberen, rumpfwärtigen) und einem distalen (vom Rumpf entfernten) Handwurzelgelenk sowie einem Gelenk zwischen Handwurzel und Mittelhandknochen.

 

Die vier Gelenke der Hand


Das proximale Handwurzelgelenk wird von der Speiche (der auf der daumenseite liegende Unterarmknochen) und der proximalen (oberen) Handwurzelreihe gebildet. Bei diesem Gelenk handelt es sich um ein Ellipsoidgelenk (Eigelenk), das Bewegungen um zwei Hauptachsen ermöglicht. Die Kapsel wird durch Bänder verstärkt und gesichert und ist sehr beweglich.

Als distales oder mittleres Handwurzelgelenk wird die Verbindung zwischen den beiden Handwurzelreihen bezeichnet, das ein Scharniergelenk darstellt. Ein Scharniergelenk besteht aus einem Gelenkstück, das eine Walze mit Führungsrinne bildet und dem Gegenstück, das eine der Rinne entsprechende Führungsleiste besitzt. Bewegungen sind nur in einer Ebene gestattet. Daher wird das Gelenk als sehr stabil empfunden.

Zwischen Handwurzel und Mittelhandknochen befinden sich unbewegliche Gelenkverbindungen (Amphiarthrosen), die durch Bänder gesichert sind

Zwischen den einzelnen Handwurzelknochen einer Reihe befinden sich Gelenke, die durch Bänder sehr straff miteinander verbunden sind. Die oberen Knöchelchen sind noch leicht gegeneinander verschiebbar, während die untere Reihe schon sehr unbeweglich ist.



 

Bänder des Handgelenks


Die gesamte Gelenkeinheit der Handwurzel wird durch Bänder zusammengehalten und verstärkt. Die Bänder verbinden zum einen die Handwurzelknochen untereinander als auch Elle und Speiche mit den Handwurzelknochen. Durch die Bänder hindurch verlaufen die Sehen der Unterarmmuskeln, die auf die Hand wirken.

Das Handgelenk erlaubt nur Bewegungen um zwei Achsen. Möglich sind Flexion (Beugung) und Extension (Streckung) der Hand.

Weiterhin sind Radial- und Ulnarabduktion möglich. Zeigt der Daumen der Hand nach oben, so kann das Gelenk in Richtung Daumen nach oben (Radialabduktion) oder zur Elle (Ulna) nach unten (Ulnarabduktion) bewegt werden. Diese Bewegung wird beim Händeschütteln ausgeübt.

Das Handkreisen (Zirkumduktion) kommt durch das Zusammenspiel beider Gelenkbewegungen zustande.

Die Beweglichkeit der Hand beruht nicht alleine auf Bewegungen des Handgelenks, sondern besonders auch auf der Verdrehung von Elle und Speiche und der Bewegung im Ellenbogen. Bei der Supination wird der Daumen nach außen gerichtet, bzw. vom Körper weg gedreht. Elle und Speiche sind parallel zueinander ausgerichtet. Bei der Pronation wird der Daumen zum Körper hin gedreht und die beiden Knochen legen sich kreuzweise übereinander. Besonders durch die Drehung von Eiche und Elle ist eine größere Drehbewegung der Hand möglich.


3. Verletzungen des Handgelenks


Verletzungen des Handgelenks ereignen sich sehr häufig und können durch Stürze auf die gestreckte oder gebeugte Hand entstehen.

 

Verletzungen der Bänder


Die Bandverbindungen des Handgelenks können bei Stürzen überdehnt und gezerrt werden oder ganz reißen. Es treten Schwellungen auf und der betroffene Bereich schmerzt bei Berührung. Entsprechend der Lokalisation der Bandverletzung werden diese Veränderungen an der Handinnenfläche (Palma manus) oder auf dem Handrücken (Dorsum manus) spür- und sichtbar. Bei allen Formen kommt es zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen.

 

Verletzungen der Knochen


Brüche (Frakturen) und Einrisse in den Knochen (Fissuren), aber auch Verstauchungen (Distorsion) und Prellungen (Kontusion) des Handgelenks führen zu Schwellungen, Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit.

Frakturen der Mittelhand entstehen durch direkte Gewalteinwirkung oder als Stauchungs- und Biegungsfraktur bei einem Sturz auf die Hand. Mittelhandfrakturen kommen vor allem bei Sportarten wie Handball, Eishockey, Basketball, Fußball und American Football vor. Die Patienten klagen über starke, bewegungsabhängige Schmerzen mit Schwellungen und Blutergüssen. Die betroffene Stelle ist oft sichtbar deformiert.

 

4. Behandlungen von Verletzungen des Handgelenks

 

Leichtere Verletzungen des Handgelenks können mit dem Anlegen von Druck- oder Salbenverbänden durch ELASTUS® -tape oder ELASTUS® -active therapiert werden. Zur Abklärung der Verletzungsart – Bandabriss oder Fraktur – muss aber in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, der über den weiteren Therapieverlauf entscheidet. Häufig empfehlen Sportmediziner die Verwendung von Tape-Verbänden zur Heilungsunterstützung.

Zur Erstversorgung das Gelenk mit  ELASTUS® - HydroCool, most active® -myogel oder mit der ELASTUS® -Kalt-/Warmkompresse kühlen, um die Ausdehnung von Schwellung und Blutung zu begrenzen.

Zur Nachsorge empfehlen Sportmediziner: Handmuskulatur stärken durch Gymnastikübungen mit Softball, Therapieknetgummi, Gummiball und/oder Federhantel.

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Haftungsausschluss:

 

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Most Active Health Care GmbH lediglich eine Behandlungsempfehlung ausspricht. Diese basiert auf den Erfahrungen der anwendenden Ärzte und Physiotherapeuten mit diesen Produkten. Eine Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Im Einzelfall empfehlen wir Ihren Arzt oder Physiotherapeuten zu konsultieren.