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1. Fußball

2. Gefährdete Gelenke

3. Gelenke schützen

4. Verletzungen


1. Fußball


Fußball ist die Mannschaftssportart, die in den europäischen Ländern am weitesten verbreitet ist. Neben Vereinsspaß und der Freude am Mannschaftsspiel, stärkt Fußball auch Stoffwechsel, Herz und Kreislauf. Im Vergleich zu anderen Mannschaftssportarten wie Handball, Volleyball oder Eishockey sind die Laufstrecken, die auf dem Spielfeld zurück gelegt werden, besonders groß. Der Trainingseffekt auf Herz und Kreislauf und der Kalorienverbrauch sind also ausgeprägter. Durch den hohen Anteil an dynamischen Bewegungen fördert Fußball das Koordinationsvermögen und die Schnelligkeit des Spielers, gleichzeitig werden Ausdauer und Kraft trainiert.

 

2. Gefährdete Gelenke


Wie alle Mannschaftssportarten ist auch Fußball mit einem Verletzungsrisiko verbunden. Beim Fußball ist das Risiko besonders für Verletzungen der Bänder und der Menisken hoch.

Fouls und Stürze gefährden Knie- und Sprunggelenke, Hüfte und Schulter. Ernst genommen werden muss auch der so genannte "Fußballerknöchel". Denn durch eine Überbeanspruchung im Sprunggelenk kann es zu Verknöcherungen der Kapsel kommen.

 

3. Gelenke schützen

Unsanfte Begegnungen mit dem Gegner, Stürze und Fouls lassen sich nur schwer verhindern, schützen kann sich der Fußballer dennoch: Mit Verbänden. Vor allem, wenn er sich in der Phase der Rehabilitation befindet. Ein richtig angelegter Tape-Verband stabilisiert und entlastet das betreffende Gelenk. Sinnvoll kann ein Tape-Verband auch zur Vorbeugung von Verletzungen und Überlastungen sein. Besonders dann, wenn eine Fehlstellung im Gelenk bekannt ist, was auf lange Sicht zu Verschleißerscheinungen führt und Verletzungen begünstigt.

Verletzungen beim Fußball entstehen häufig durch unzureichende technische Fertigkeiten des Spielers und eine nur gering trainierte Muskulatur. Beides ist auf mangelndes Training und eine zu frühe Spezialisierung auf die Sportart zurückzuführen. Wer mit dem Breitensport Fußball beginnen möchte, ganz gleich ob in einem Verein oder mit Freunden auf dem Sportplatz, sollte seine gesamte Muskulatur trainieren. Bei fehlender Kondition empfiehlt sich zusätzliches Muskeltraining an Fitnessgeräten oder ein gezielt durchgeführtes Gymnastikprogramm. Gestärkt werden müssen vor allem die Muskelgruppen, die beim Fußball vernachlässigt werden.  Bei der Schussbewegung nach vorne, zur Mitte des Körpers hin, werden die inneren Oberschenkelmuskeln gut trainiert, die Muskeln der Außenseiten kommen jedoch zu kurz. Diese Dysbalance führt zu den häufig bei Fußballern vorkommenden Knieverletzungen. Daher ist es besonders wichtig, in zusätzlichem Training die Außenseiten der Oberschenkel zu trainieren.

Die meisten Verletzungen und Überlastungen an Gelenken und Muskulatur können durch richtiges Verhalten vermieden werden. Wichtigste Maßnahme ist der gezielte Trainingsaufbau für Anfänger, aber auch für jeden Spieler nach der Winterpause. Und das Aufwärmen vor dem Spiel nicht vergessen!

 

4. Verletzungen